Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Der Forschungsbereich analysiert wirtschaftspolitisch relevante Fragen der makroökonomischen Entwicklung in Österreich und der Europäischen Union. Die Schwerpunkte und Kompetenzfelder des Forschungsbereiches sind:

  • Konjunktur, Wachstum und Preise
  • Öffentlicher Sektor
  • Interaktion zwischen Finanz- und Realwirtschaft

 

U22:WDIFFDLR U22:WDIFFERR U22:WDIFFUSR
Date.UTC(2007,0,1) 0.300 0.500 1.800
Date.UTC(2008,0,1) 0.400 1.000 1.800
Date.UTC(2009,0,1) 1.800 0.700 -1.000
Date.UTC(2010,0,1) -2.200 -0.200 -0.600
Date.UTC(2011,0,1) -0.900 1.200 1.200
Date.UTC(2012,0,1) 0.400 1.600 -1.400
Date.UTC(2013,0,1) 0.000 0.600 -1.200
Date.UTC(2014,0,1) -1.200 -0.500 -2.000
Date.UTC(2015,0,1) -0.700 -0.700 -1.700
Date.UTC(2016,0,1) 0.100 0.200 -0.700
Date.UTC(2017,0,1) 0.100 0.100 -0.900

Profil des Forschungsbereiches

Der Forschungsbereich widmet sich makroökonomischen Fragestellungen der österreichischen und europäischen Wirtschaft. Als zentrale Aufgabe werden unter Einbeziehung von Expertise aus anderen Forschungsbereichen regelmäßig Prognosen über die Entwicklung der österreichischen Volkswirtschaft vorgelegt. Ergebnisse von Untersuchungen zur Verzahnung von Realwirtschaft, Finanzwirtschaft und öffentlichem Sektor fließen in die Arbeit des Forschungsbereiches ein.

Konjunktur, Wachstum und Preise

Zentrale Projekte sind die laufende Konjunkturbeobachtung, die Erstellung der vierteljährlichen Konjunkturprognose und der jährlichen mittelfristigen Prognose für Österreich und die Weltwirtschaft. Als Basis für die Konjunkturprognose dienen die WIFO-Unternehmensumfragen, die im WIFO erstellte vierteljährliche Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung sowie die Schnellschätzung des WIFO zur VGR ("Flash Estimates"). Neben den kurzfristigen Prognosen werden im Forschungsbereich auch mittelfristige und langfristige Prognosen erarbeitet, die mit Hilfe des WIFO-Makromodells, des WIFO-Input-Output-Modells und des langfristigen WIFO-Gleichgewichtsmodells erstellt werden und für zahlreiche wirtschafts- und sozialpolitische Fragestellungen wertvolle Grundlagen liefern. Darüber hinaus kooperiert der Forschungsbereich 1 mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in der Erstellung der deutschen Gemeinschaftsdiagnose. Neben der Prognosetätigkeit arbeitet der Forschungsbereich 1 in diesem Kompetenzfeld zum Thema Inflation sowie zu Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik in den EU-Ländern.

Öffentlicher Sektor

Der Sektor Staat hat in der österreichischen Volkswirtschaft erhebliche Bedeutung. Die Arbeiten des Forschungsbereiches zum öffentlichen Sektor widmen sich zum einen der Analyse der österreichischen und europäischen Fiskalpolitik auf aggregierter Ebene. Zum anderen umfassen sie auch die detaillierte Untersuchung verschiedener Bereiche von Staatseinnahmen und Staatsausgaben (auch unter der Genderperspektive) sowie Fragen des Zusammenspiels öffentlicher Haushalte der verschiedenen Gebietskörperschaften, des Fiskalföderalismus und der Effizienz in der öffentlichen Verwaltung. Die Verbindung zum Kompetenzfeld "Konjunktur, Wachstum und Preise" wird über die Mitarbeit an der Prognose des Staatshaushaltes und der Bewertung von Ausgaben- bzw. Einnahmenoptionen zur Stärkung von Wachstum und Beschäftigung hergestellt.

Interaktion zwischen Finanz- und Realwirtschaft

Fragen der Finanzwirtschaft und der Geldpolitik sind ein zentraler Aspekt der gegenwärtigen europäischen und österreichischen wirtschaftpolitischen Diskussion. Die Analysen des Forschungsbereichs zu diesem Thema beschränken sich jedoch nicht auf Fragen der Regulierung der Finanzwirtschaft und Prognosen der Zinssatzentwicklung, sondern behandeln auch Themen wie etwa die Versorgung von Unternehmen mit Krediten, die Effizienz von Finanzdienstleistern oder die Evaluierung von Optionen zur besseren Versorgung mit Risikokapital. Dem Bankensektor und der Versicherungswirtschaft wird dabei besonderes Augenmerk geschenkt.

 

WIFO-Publikationen und Projektberichte

Aktuelle Projekte

Personen

Forschungsbereichskoordinator

Serguei Kaniovski

Priv.-Doz. Mag. Dr. Serguei Kaniovski

Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungsbereichskoordinator
Forschungsbereiche: Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wissenschaftliche Assistentinnen und Assistenten

Konsulenten

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