Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Der Forschungsbereich befasst sich mit der modellgestützten Analyse der aktuellen Politiken in den Bereichen Energie-, Klima- und Agrarökonomie.

  • Klima-, Energie- und Agrarpolitik in Österreich und der EU
  • Umwelttechnologien und Umweltinnovationen
  • Nachhaltiger Konsum, nachhaltige Produktion und Wohlstandsmessung

 

SGVEEM/1000 SGVBIM/1000 SGVGAM/1000 SGVMPM/1000 SGVKOM/1000 O8BIPMR"JI1.90 AB01I1.90
Date.UTC(1990,0,1) 111.8 105.8 219.2 443.9 171.5 100.0 100.0
Date.UTC(1991,0,1) 115.9 115.6 231.8 477.6 179.9 103.4 106.5
Date.UTC(1992,0,1) 127.4 115.0 227.6 469.0 140.0 105.6 102.5
Date.UTC(1993,0,1) 129.5 118.3 240.0 479.0 125.9 106.2 103.8
Date.UTC(1994,0,1) 125.6 115.5 246.9 471.8 127.6 108.7 103.4
Date.UTC(1995,0,1) 124.6 122.9 269.6 477.5 145.2 111.6 108.3
Date.UTC(1996,0,1) 126.6 133.5 286.9 518.5 145.8 114.4 115.1
Date.UTC(1997,0,1) 127.3 132.9 276.6 519.2 154.7 117.0 115.1
Date.UTC(1998,0,1) 133.4 127.4 283.9 547.7 136.2 121.4 116.8
Date.UTC(1999,0,1) 139.9 143.0 288.9 519.9 135.3 125.7 116.6
Date.UTC(2000,0,1) 145.9 136.8 275.7 513.1 152.9 130.3 116.4
Date.UTC(2001,0,1) 146.8 147.5 292.2 547.9 158.0 131.5 122.8
Date.UTC(2002,0,1) 147.9 142.4 291.7 553.5 160.5 133.7 123.2
Date.UTC(2003,0,1) 141.2 149.4 319.9 587.1 171.2 134.8 130.1
Date.UTC(2004,0,1) 146.9 156.0 325.7 599.7 167.7 138.3 132.7
Date.UTC(2005,0,1) 146.5 182.5 341.6 610.8 167.5 141.7 137.7
Date.UTC(2006,0,1) 160.1 199.3 320.7 597.5 170.4 146.9 137.6
Date.UTC(2007,0,1) 164.8 219.4 302.5 576.6 163.4 152.3 135.6
Date.UTC(2008,0,1) 162.9 239.5 319.6 560.8 157.2 154.5 136.9
Date.UTC(2009,0,1) 157.2 251.9 316.2 525.9 120.7 148.6 130.4
Date.UTC(2010,0,1) 154.2 276.8 343.9 548.6 142.0 151.2 139.3
Date.UTC(2011,0,1) 160.4 272.8 326.0 514.1 145.6 155.5 134.8
Date.UTC(2012,0,1) 177.9 291.0 310.4 503.8 135.6 156.9 134.8
Date.UTC(2013,0,1) 190.7 286.6 293.6 515.4 137.5 157.4 135.3

Profil des Forschungsbereiches

Der Forschungsbereich beschäftigt sich mit der Analyse der internationalen Klima- und Energiepolitik (insbesondere jener von Österreich und der EU), langfristigen Szenarien zur nachhaltigen Entwicklung, der gesamtwirtschaftlichen Modellierung, Indikatoren für Wohlstand und nachhaltige Entwicklung und der Politikberatung. Schwerpunkte liegen dabei auf der Rolle des technologischen Wandels als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung sowie auf der Nachfrage nach Energiedienstleistungen.

Klima-, Energie- und Agrarpolitik in Österreich und der EU

Die Modellierung langfristiger Klima- und Energieszenarien (2030/2050) und die Darstellung nachhaltiger Pfade zur Emissionssenkung bilden ein Kernstück der nationalen Politikberatung auf diesem Gebiet. Die Ziele der Klima- und Energiepolitik der EU bis 2020/2030 und darüber hinaus bis zum Jahr 2050 (Energy Roadmap 2050) sind dabei maßgebend. Auf nationaler Ebene werden in Kooperation mit Universitäten und Forschungseinrichtungen Strategien für eine Transformation des Energiesystems erarbeitet und legistische sowie politische Maßnahmen evaluiert, die eine Zielerreichung sicherstellen sollen (Energiestrategie, Klimaschutzgesetz). Aus diesen Fragestellungen ergibt sich ein umfangreicher Bedarf an modellgestützten Analysen. In den Modellanalysen werden dabei verstärkt die Beziehungen zwischen der Nachfrage nach Energiedienstleistungen und der Energienachfrage sowie den Emissionen abgebildet. Besondere Bedeutung kommt hier auch der Entwicklung von Indikatoren zu, die das Energiesystem ausgehend von den wohlstandsrelevanten Energiedienstleistungen beschreiben und ein Monitoring einer Transformation des Energiesystems ermöglichen.

Die Agrarpolitik ist eines der wichtigsten Politikfelder der EU und spielt auch in Österreich eine große Rolle. Traditionell wurde die Agrarpolitik hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Agrarsektor untersucht. Wirkungen auf die natürliche Umwelt (Ökosystemleistungen und Biodiversität) und auf die Wirtschaft im ländlichen Raum sind von wachsendem Forschungsinteresse, da sich die Agrarpolitik zu einer Politik des ländlichen Raumes wandelt. Fragen der Raum- und Landnutzung, der Anpassung an den Klimawandel sowie des Risikomanagements erhalten demzufolge ein größeres Gewicht. In den letzten Jahren wurde das Themenfeld "Forstwirtschaft und Naturgefahren" ebenfalls inhaltlich erschlossen. Thematisch lassen sich diese Aktivitäten in die übergeordnete Themenstellung der Landnutzungsänderungen einbetten.

Umwelttechnologien und Umweltinnovationen

Die Kompetenz im Bereich Umwelttechnologie und Umweltinnovationen wird durch zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte dokumentiert. Die Analysen des Forschungsbereiches zu diesem Themenbereich machen deutlich, dass ein gut abgestimmter Instrumentenmix geeignet ist, sowohl Umweltverbesserungen als auch Beschäftigung und Wertschöpfung zu induzieren, indem technischer Fortschritt angeregt wird und innovativen Unternehmen Marktchancen eröffnet werden.

Sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene werden der technologische Wandel und die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Umwelttechnologien als wichtige Faktoren für die künftige Wirtschaftsentwicklung gesehen. Im Abstand von mehreren Jahren führt das WIFO auf Basis einer umfangreichen Unternehmensbefragung ein Monitoring über die Bedeutung und Entwicklung der österreichischen Umwelttechnikindustrie durch. Neben der wiederkehrenden Erhebung und Analyse von Basisdaten zur Performance der Branche wird jeweils ein Schwerpunktthema eingehender untersucht. In der aktuellen Studie wurde der Fokus auf "Außenhandel" gelegt.

Nachhaltiger Konsum, nachhaltige Produktion und Wohlstandsmessung

Das Thema bildet einen Kern der Arbeit des Forschungsbereiches und wurde in mehreren Projekten für die Europäische Kommission und nationale Auftraggeber behandelt. Schwerpunkte sind der technologische Wandel, die Energienachfrage, der Einfluss von Ressourcenknappheit auf die ökonomische Entwicklung und Umwelt sowie ökologische Risiken (plötzlicher und radikaler Klimawandel). Dabei werden völlig neuartige Modellierungstechniken eingesetzt, die plötzliche "Großereignisse" in die Modellsprache übersetzen helfen, und es wird ein umfangreicher Vergleich ("Metaanalyse") bestehender Modelle zu Energie und Klimawandel durchgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in diesem Bereich in der Entwicklung von Indikatoren für Wohlstand, Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung.

 

WIFO-Publikationen und Projektberichte

Aktuelle Projekte

Personen

Forschungsbereichskoordinatorin

Claudia Kettner-Marx

Mag. Claudia Kettner-Marx, MSc

Funktion: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsbereichskoordinatorin
Forschungsbereiche: Umwelt, Landwirtschaft und Energie

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wissenschaftliche Assistentinnen und Assistenten

Konsulentinnen und Konsulenten

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